Das 17. Mal
7.3.–18.3.2017

Schwarz-weiß-Porträt von Dogan Akhanli
©Manfred Wegener

Akhanli, Dogan

Dogan Akhanli, geboren 1957 in der Türkei, lebt seit 1992 als Autor in Köln. 1998/99 erschien in türkischer Sprache seine Trilogie „Kayip Denizler“ (Die verschwundenen Meere), die den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 thematisiert. Die deutsche Übersetzung ist 2007 in Österreich erschienen. Sein Roman „Madonna’nin Son Hayali“ (Der letzte Traum der Madonna) wurde 2005 in Istanbul veröffentlicht. Das Buch dreht sich um die Struma, ein Flüchtlingsschiff, das 1942 im Schwarzen Meer versenkt wurde und 769 jüdische Flüchtlinge in den Tod riss. Sein erstes Theaterstück in deutscher Sprache „Annes Schweigen“ kam 2012 in Berlin und im Januar 2013 in Köln zur Premiere. Dogan Akhanli engagiert sich für Erinnerung und Menschenrechte. 2013 erhielt er den „Pfarrer-Georg-Fritze-Preis“ in Köln.