Das 17. Mal
7.3.–18.3.2017

4, Die Freiheit des Wortes ist ein universelles Recht der Menschheit. Mit Can Dündar, Doğan Akhanli, Osman Okkan und Andreas Görgen. Bibiana Beglau liest Texte von Aslı Erdoğan.

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  • Rollstuhlfahrer
Mittwoch 08.03.2017
19:30
WDR Funkhaus, Klaus-von-Bismarck-Saal
Wallrafplatz 5, 50667 Köln
Preis VVK Zzgl. Gebühren 14,00 € - 21,00 € Preis ermässigt 10,00 € - 17,00 € Preis AK (Endpreis) 18,00 € - 28,00 €

Information

Zur Eröffnung der lit.COLOGNE erinnern wir an die verfolgten SchriftstellerInnen in und aus der Türkei!

Can Dündar war Chefredakteur der türkischen Tageszeitung „Cumhuriyet“, ihm droht wegen seiner kritischen Berichterstattung eine mehrjährige Haftstrafe. Mit seinem Buch Lebenslang für die Wahrheit wurde er zum Sprachrohr der demokratischen, westlich orientierten Türkei. Aslı Erdoğan saß 132 Tage im Gefängnis und wurde Ende des Jahres aus der Untersuchungshaft entlassen. Dennoch droht ihr lebenslange Haft, und sie darf das Land nicht verlassen. Der Autorin („Der wundersame Mandarin“) wurde von der türkischen Regierung „Volksverhetzung“ vorgeworfen. „Sie gehört zu Recht zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Generation“, erklärt Moderator Osman Okkan. Eine Einschätzung der kulturellen Zusammenarbeit gibt Andreas Görgen vom Auswärtigen Amt; der in Köln im Exil lebende Schriftsteller Doğan Akhanli leiht den verfolgten Autoren seine Stimme. Übersetzung: Recai Hallaç und Ciler Firtinadt. Text: Bibiana Beglau und Günter Wallraff

Die Erlöse des Abends gehen an den Rechtshilfefonds des KulturForums TürkeiDeutschland.

 

Bücher

ISBN: 978-3-455-50424-8